Symptome – Migräne sind nicht nur Kopfschmerzen

Migräne, eine heftige, anfallsartige Form von Kopfschmerzen, ist eine moderne Krankheit. Immerhin 14 Prozent der Frauen und sieben Prozent der Männer leiden unter den Symptomen. Die heftigen Attacken sind ohne Medikamente kaum auszuhalten. Zu den typischen Symptomen einer Migräne gehören:

  • Kopfschmerzen aller Ausprägungen, meist nur eine Kopfseite betreffend
  • Kopfschmerzen, die sich in der Bewegung verstärken
  • Sehstörungen, auch in Form einer Aura, die den Schmerzen vorausgehen
  • Übelkeit
  • Frieren
  • Taubheitsgefühle
  • Lichtempfindlichkeit
  • Lärmempfindlichkeit
  • Geruchsempfindlichkeit
  • Appetitlosigkeit
Frau mit Kopfschmerzen
Migräne-Aura geht den Kopfschmerzen voraus

Die meisten Patienten mit Migräne leiden zwischen dem 35 und 45 Lebensjahr unter den Migräne-Attacken. Es häufen sich aber auch Erkrankungsfälle bei Kindern und Jugendlichen.

In etwa 80 Prozent der Fälle meldet sich der Migräne-Anfall, ohne dass vorher eine sogenannte Aura stattfindet. Unter einer Aura versteht man bestimmte Symptome, die den eigentlichen Schmerzen vorausgehen. Patienten berichten von Sehstörungen, Taubheitsgefühlen – die Hände, Arme oder das Gesicht schlafen meist nur auf einer Seite ein – Sprachstörungen, Schwindelgefühle oder sogar Lähmungen.

Häufig ist eine Kopplung der Anfälle an den weiblichen Zyklus. Die meisten Patienten kennen mit der Zeit die Faktoren, die in ihrem Fall den Anfall auslösen. Die Art des Auslösers – Regelblutung Wetterwechsel, Stress, bestimmte Nahrungsmittel – liefern für die Chinesische Medizin Anhaltspunkte für die individuelle Kopfschmerzdiagnose. Aus chinesischer Sicht gleicht grundsätzlich keine Migräne der anderen. Der Migränepatient kann in der Regel auch den Verlauf eines typischen Anfalls beschreiben: die Vorboten, den Schmerzcharakter und den Schmerzort, wann das Erbrechen kommt usw.

Hilfe bekommen die Kranken von schulmedizinischer Seite nur begrenzt. Wenn sich Erfolge einstellen, sind sie oft nur von kurzer Dauer. Zudem besteht die Gefahr einer Gewöhnung an die Medikamente und der durch sie hervorgerufenen Nebenwirkungen. Die Behandlung mit chinesischen Methoden bietet sich hier als Alternative an. Als Basis dient die Therapie durch Arzneien. Akupunktur und andere äußere Verfahren können zwar bei leichteren Fällen ausreichen und bei schwereren Verläufen sind sie in jeder Behandlungsphase von Nutzen. Ein wirklicher Behandlungsdurchbruch aber wird bei der letzteren Klientel erst durch den zusätzlichen Einsatz der Arzneitherapie erreicht.


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